Mittwoch, 8. August 2007
Ich will wieder zurück...
....schniiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeefffff....dat dauert noch so lange... wann ist denn endlich nächstes Jahr? et war so schööööön!!! ich will lieber von regen und Sturm weggepustet werden, als hier drinnen trübselig ausm fenster zu starren und den harmlosen aber unendlich nervigen Regen beim Fallen zu beobachten..
Freitag, 27. Juli 2007
Tag 19: Noch mal Strand ...
Jetzt noch mal Danke an alle, die das hier mitverfolgt haben, die uns besucht haben, die kommentiert haben und Webcam-Grüße entgegen genommen haben. Ich schätze mal die Zahl derer, die uns manchmal beneidet haben und derer, die einfach nur Mitleid hatten, hielt sich die Waage ;) Für uns war's jedenfalls Texel pur und'n geiler Urlaub an dem wir mit diesem Blog halt diejenigen die's interessiert teilhaben lassen und für uns selbst auch einfach eine schöne Erinnerung haben wollten. Natürlich hätten wir lieber noch viel mehr und öfter geschrieben, aber 4 Euro für 1 Stunde Internet ist ein bisschen sehr happig und passiert ist auch so viel, dass man oft einfach nicht dazu kam.
Da dieser Urlaub aber auch noch nicht ganz vorbei ist, nutzen wir das schöne Wetter hier und verbringen noch mal 'nen Nachmittag am Strand (siehe folgende Fotos)! Tüss!



Da dieser Urlaub aber auch noch nicht ganz vorbei ist, nutzen wir das schöne Wetter hier und verbringen noch mal 'nen Nachmittag am Strand (siehe folgende Fotos)! Tüss!



Tag 16: Abriss
Nach unruhigem Halbschlaf weckt mich gegen 6:30 Uhr Platzregen und der immer stärker am Zelt ruckelnde Wind. Mein nach dem letzten Sturm halbwegs starkes Vertrauen in die Stabilität des Zeltes wird weniger als sich selbiges in vorher noch nie gesehenem (und auch nicht für möglich gehaltenem) Winkel zur Erde neigt. Die sich biegenden Stangen festzuhalten war unmöglich, die Böen zogen mich regelrecht einfach mit. Dieses Vertrauen ist schließlich völlig zunichte als eine der das Schlafzelt überspannende Stangen mit einem lauten Knall bricht und das Zelt mit lauten Flatter- und an die Zeltplanen peitschenden Regengeräuschen eher horizontal lag. Im Gegensatz zu mir hatte Julia wohl einen eher tieferen Schlaf und eine gesunde Portion Grundvertrauen in Mensch und Material. Denn erst jetzt schälte sie sich aus dem zu einer flachen Höhle zerquetschten Schlafzelt!
Das war dann also der "worst case" mit dem ich eigentlich schon beim letzten Sturm gerechnet hatte. Diese Windböe jedenfalls hat, wie sich hinterher rausstellen sollte, einen Massenauflauf an der Rezeption wegen zerstörter Stoffbehausungen ausgelöst.
Ein fetter Orkan! Jetzt war es also nur eine Frage der Zeit, bis sich das ganze Zelt verabschiedet. Während Julia nach kurzer Orientierungsphase alle umherfliegenden Sachen in irgendwelche Taschen und Müllsäcke stopfte, hielt ich mit aller Kraft die zerborstene Bruchstelle der Stange so gut es ging, von der flatternden Zeltwand weg. Das kleinste Loch würde uns bei dem Sturm umgehend im freien sitzen lassen.
Jetzt hieß es mal cool bleiben und genau zu überlegen, was von den Sachen jetzt zuerst und wie gesichert werden muss. Unser Auto stand etwa 100 Meter entfernt auf 'nem Parkplatz hinter einem kleinen Waldstück. Also schleppte Julia eine Tasche nach der anderen dorthin, während ich mit Fiberglassplittern in den Händen das ehemalige Zelt von innen festhielt um die Sachen wenigstens halbwegs trocken verstauen zu können. Mit einer Hand versuchte ich so viel Kram wie möglich irgendwo rein zu packen. Die verbliebene, noch heile Stange bog sich bedrohlich meiner linken Backe entgegen und die Vorstellung, dass diese mit dem gleichen Knall an dieser Stelle zerbarst, ließ uns dann doch so wenig Zeit wie möglich verlieren uns auch selbst in Sicherheit zu bringen.
Als schließlich die schwersten Teile aus dem Schlafzelt geborgen waren, flog dieses gradewegs über uns hinweg und fegte begleitet von allerlei Hausrat und sonstigem Kram, der noch nicht eingepackt war, mit mehreren Überschlägen die Düne entlang auf das (noch) stehende Nachbarzelt zu. Mit einem beherzten Becker-Hecht stürzte sich Julia darauf und bändigte es schließlich umringt von den hinterhergeflogenen Gegenständen.
Die 10-Euro-Strandmuschel stand kackfrech immer noch wie eine Eins neben dem noch an ein paar Pflöcken hängenden Fetzen von Zeltplane. Das sollte die Rettung für den Rest der Klamotten sein, denn diese Strandmuschel war per Reißverschluss verschließbar.
Während nun auch das Nachbarzelt eines (Lesben-)Pärchens aus England von Mitgliedern einer ebenfalls benachbarten aber durch ein vernünftiges Sturmzelt besser ausgerüsteten Familie festgehalten werden musste um Hab und Gut im Zelt dieser Familie unterzustellen, schafften wir unsern Kram ins Auto. Zwei Stunden vergingen im Sturm und Regen. schließlich saßen wir völlig durchnässt im Auto und amüsierten uns darüber, wie wir uns noch Tage vorher ausmalten, was für ein Stress das Abbauen und einpacken werden würde! Jetzt hatten wir das sozusagen in Windeseile geschafft und irgendwie hatten wir beide nicht mehr den unbedingten Drang, unser mitgebrachtes Ersatz-Iglu aufzubauen und die sturmgeschädigten und mühsam ins Auto gestopften Sachen wieder auszupacken. Also tauschten wir am Auto unsere Klamotten noch mal mit halbwegs trockenen und verließen, etwas wehmütig aber saumäßig gut gelaunt ob unserer sturmerprobten Teamleistung, De Koog und waren um 12:30 schließlich auf der Fähre nach Den Helder.
Aufgrund des zerstörten Zeltes bekamen wir noch für die verbleibenden fünf Tage (immerhin im Wert von 90 Euro) einen Gutschein, den wir garantiert bald einlösen werden. Mit so einem abrupten Ende hätten wir natürlich nicht gerechnet, aber wir hatten alles unternommen und erlebt, was wir uns vorgenommen hatten. Das reichte locker. Und der letzte Texel-Urlaub war es ja sowieso nicht! Eher geht die Insel unter. Das nächste mal aber mit nem geeigneten Zelt - soviel ist klar!

Diese Fotos entstanden erst nach dem schlimmsten Chaos. Ich denke, dem geneigten Leser erscheint es durchaus verständlich, dass das Festhalten und Bergen der wichtigsten Teile Priorität hatte ;) Hier sieht man jedenfalls ganz gut, was vom Zelt übrig war. Im Hintergrund ist auch schon das Zelt der Nachbarn als Knäuel zusammengepackt.

Als letztes fanden wir die immer noch fest im Boden verankerte Sturmleine von der Rückwand unseres Zeltes. An den neu gekauften Pflöcken hat es also nicht gelegen! Die Leine wurde von der Wucht des Orkans einfach aus der Zeltwand gerissen. Diese Leine mit dem Stück Zelt dran ist auch das einzige was wir als Souvenier behalten haben.

Diese unverschämte Strandmuschel ... Am Ende war sie mit Müll und vom Sturm unbrauchbaren Dingen wie Kartons, Lebensmittel und Zelt vollgepackt, weshalb sie von uns leider so, wie sie hier zu sehen ist, zum Container am Parkplatz gezerrt und entsorgt wurde!

Der Moment der Erleichterung im trockenen Auto am Parkplatz! Nach zwei Stunden Aaakschn war das eine von den genüsslichen Kippen ...
Das war dann also der "worst case" mit dem ich eigentlich schon beim letzten Sturm gerechnet hatte. Diese Windböe jedenfalls hat, wie sich hinterher rausstellen sollte, einen Massenauflauf an der Rezeption wegen zerstörter Stoffbehausungen ausgelöst.
Ein fetter Orkan! Jetzt war es also nur eine Frage der Zeit, bis sich das ganze Zelt verabschiedet. Während Julia nach kurzer Orientierungsphase alle umherfliegenden Sachen in irgendwelche Taschen und Müllsäcke stopfte, hielt ich mit aller Kraft die zerborstene Bruchstelle der Stange so gut es ging, von der flatternden Zeltwand weg. Das kleinste Loch würde uns bei dem Sturm umgehend im freien sitzen lassen.
Jetzt hieß es mal cool bleiben und genau zu überlegen, was von den Sachen jetzt zuerst und wie gesichert werden muss. Unser Auto stand etwa 100 Meter entfernt auf 'nem Parkplatz hinter einem kleinen Waldstück. Also schleppte Julia eine Tasche nach der anderen dorthin, während ich mit Fiberglassplittern in den Händen das ehemalige Zelt von innen festhielt um die Sachen wenigstens halbwegs trocken verstauen zu können. Mit einer Hand versuchte ich so viel Kram wie möglich irgendwo rein zu packen. Die verbliebene, noch heile Stange bog sich bedrohlich meiner linken Backe entgegen und die Vorstellung, dass diese mit dem gleichen Knall an dieser Stelle zerbarst, ließ uns dann doch so wenig Zeit wie möglich verlieren uns auch selbst in Sicherheit zu bringen.
Als schließlich die schwersten Teile aus dem Schlafzelt geborgen waren, flog dieses gradewegs über uns hinweg und fegte begleitet von allerlei Hausrat und sonstigem Kram, der noch nicht eingepackt war, mit mehreren Überschlägen die Düne entlang auf das (noch) stehende Nachbarzelt zu. Mit einem beherzten Becker-Hecht stürzte sich Julia darauf und bändigte es schließlich umringt von den hinterhergeflogenen Gegenständen.
Die 10-Euro-Strandmuschel stand kackfrech immer noch wie eine Eins neben dem noch an ein paar Pflöcken hängenden Fetzen von Zeltplane. Das sollte die Rettung für den Rest der Klamotten sein, denn diese Strandmuschel war per Reißverschluss verschließbar.
Während nun auch das Nachbarzelt eines (Lesben-)Pärchens aus England von Mitgliedern einer ebenfalls benachbarten aber durch ein vernünftiges Sturmzelt besser ausgerüsteten Familie festgehalten werden musste um Hab und Gut im Zelt dieser Familie unterzustellen, schafften wir unsern Kram ins Auto. Zwei Stunden vergingen im Sturm und Regen. schließlich saßen wir völlig durchnässt im Auto und amüsierten uns darüber, wie wir uns noch Tage vorher ausmalten, was für ein Stress das Abbauen und einpacken werden würde! Jetzt hatten wir das sozusagen in Windeseile geschafft und irgendwie hatten wir beide nicht mehr den unbedingten Drang, unser mitgebrachtes Ersatz-Iglu aufzubauen und die sturmgeschädigten und mühsam ins Auto gestopften Sachen wieder auszupacken. Also tauschten wir am Auto unsere Klamotten noch mal mit halbwegs trockenen und verließen, etwas wehmütig aber saumäßig gut gelaunt ob unserer sturmerprobten Teamleistung, De Koog und waren um 12:30 schließlich auf der Fähre nach Den Helder.
Aufgrund des zerstörten Zeltes bekamen wir noch für die verbleibenden fünf Tage (immerhin im Wert von 90 Euro) einen Gutschein, den wir garantiert bald einlösen werden. Mit so einem abrupten Ende hätten wir natürlich nicht gerechnet, aber wir hatten alles unternommen und erlebt, was wir uns vorgenommen hatten. Das reichte locker. Und der letzte Texel-Urlaub war es ja sowieso nicht! Eher geht die Insel unter. Das nächste mal aber mit nem geeigneten Zelt - soviel ist klar!

Diese Fotos entstanden erst nach dem schlimmsten Chaos. Ich denke, dem geneigten Leser erscheint es durchaus verständlich, dass das Festhalten und Bergen der wichtigsten Teile Priorität hatte ;) Hier sieht man jedenfalls ganz gut, was vom Zelt übrig war. Im Hintergrund ist auch schon das Zelt der Nachbarn als Knäuel zusammengepackt.

Als letztes fanden wir die immer noch fest im Boden verankerte Sturmleine von der Rückwand unseres Zeltes. An den neu gekauften Pflöcken hat es also nicht gelegen! Die Leine wurde von der Wucht des Orkans einfach aus der Zeltwand gerissen. Diese Leine mit dem Stück Zelt dran ist auch das einzige was wir als Souvenier behalten haben.

Diese unverschämte Strandmuschel ... Am Ende war sie mit Müll und vom Sturm unbrauchbaren Dingen wie Kartons, Lebensmittel und Zelt vollgepackt, weshalb sie von uns leider so, wie sie hier zu sehen ist, zum Container am Parkplatz gezerrt und entsorgt wurde!

Der Moment der Erleichterung im trockenen Auto am Parkplatz! Nach zwei Stunden Aaakschn war das eine von den genüsslichen Kippen ...
Tag 15: Zeit fürs Zelt
Nach wechselhaftem Wetter, gelegentlichem Regen und auch herrlichen Strandtagen wird dieser Tag gegen nachmittag ein echter Regentag! So ab ca. 17 Uhr nur noch Dauerregen. Also den Graben ums Zelt erneuern und wieder hoffen, dass nicht all zu viel nass wird. Geht auch alles soweit gut, außer dass der Wind immer böiger wird, was mich wieder einmal wegen der Zeltqualität leicht beunruhigt. Dennoch "nutzen" wir das Sch...wetter schließlich mit Zeltgemütlichkeit, lesen und (oh wunder) ich selbst schaffe es sogar endlich nach Jahren wieder mit ordentlichem Ehrgeiz zu zeichnen. Mit schwindendem Zeitgefühl und dem mittlerweile in weite Ferne gerückten Büroalltag erwach sogar wieder ein gewisser schöpferischer Drang in mir, der mir in eben diesem Büroalltag völlig abhanden gekommen ist. Aber, wie würde Michael Ende sagen: Das ist eine ganz andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

Eine riesige, pechschwarze Regenwolke kündigt Unheil an ... hier jedoch noch als willkommenes Fotomotiv.

Eine riesige, pechschwarze Regenwolke kündigt Unheil an ... hier jedoch noch als willkommenes Fotomotiv.
Urlaubs-Impressionen

Nach dem Sturm

Blümelein

Käptn Jan auf seiner Yacht

Matrix-Jannis

Berit

Möwenfüttern

"Ich bin der König der Weeeelt!"

Jana hilft Benny beim Kite-landen

Benny und Jana

Man wird regelrecht dazu verführt, Postkarten-schöne Fotos auf Texel zu machen ...

Jans "Glasauge" ;)

"Der alte Jan und das Meer" - von Julest Jammingway
Tag 13: Texel Airshow
So sollte es sein:
Bombastische Show! Geniale Flugzeuge! die unmöglichsten Flugformationen! Der Hammer schlechthin! Begeisterung pur! Eeeeeewig viele fotos gemacht! Zwei Akkus vom Camcorder plus zwei tapes voll...ein Event, dass man nicht verpassen sollte, wo es doch nur alle 6 Jubeljahre stattfindet.
so war es tatsächlich:
Jannis, Berit und Marcel sind Freitag, den 19. Juli angekommen - Dachten wir. Da lag auch schon der Fehler. Am 21. Juli sollte die Flugschau zum 70jährigen Jubiläum des Vliegvelds Texel stattfinden. Sonntag also, nach unserer urlaubsverblödeten Berechnung. Haha. Am Samstag sind wir dann gemütlich alle Mann nach Oudeschild gefahren, auf die andere Seite der Insel, und haben ne Fahrt auf nem Garnelenkutter mitgemacht.

Muss man ja alles mal erlebt haben. Haben uns noch gefreut, dass der nicht so brechend voll war.

War toll! Nur eine Sache trübte das perfekte Bild von Sonne, Wind, Meer, Möwengeschrei und Garnelenzappeln zunächst: Jan wurde zum Mörder eines kleinen niedlichen Babykrebses.
Unfreiwillig, dass muss man ihm zugestehen. Auf dem Foto lebte er noch...*schluchz* - grade noch aus dem Aussortierbecken gerettet, eine Sekunde im Meer und schon aufgefressen von einer gierigen Möwe...also in der Luft haben diese Vögel ja wirklich was majestetisches an sich, wenn sie so mit dem Wind schweben.

Aber wenns ums Fressen geht, ist man doch leicht an den Zeichentrickfilm über einen kleinen entführten Clownfisch erinnert: "Maaains, Maaains Maaains!!!" scheinen die Möwen zu schreien.
Das war also schon das zweite Mal, dass ich das Ableben eines Tierchens miterleben musste. Kleiner Exkurs: Am Donnerstag durfte ich die kurze aber beeindruckende Bekanntschaft mit einer Kamikaze-Raupe machen - ich wollte den Teppich im Zelt draussen ausschlagen, als ich dieses kleine possierliche Tierchen darauf entdeckte und anstupse. Es bewegte sich, raupentypisch eben, einmal zusammenkrümmen. Ich hatte eigentlich vor, sie auf dei Düne zu setzen, aber kaum wollte ich nochmal hingreifen, schiss sie sich selber aus! Plötzlich war sie platt und rührte sich nicht mehr :(. Kennt einer dieses Phänomen der sich selbst verdauenden Raupe? War es als Anschlag gedacht, im kleinen Maßstab? Eine Selbstmordatentäterraupe? Oder war sie depressiv? Humanophobie vielleicht?
Naja, weiter im Text:
Sind dann ca zwei Stunden später durchgefroren aber total verbrannt, mit nem Sack frischgefangener Garnelchen und ich mit tausend Möwenfotos auffe Kamera zurück nach De Koog gefahren
(Ja, hab da irgendwie ne Art Zwangsneurose entwickelt aufm Schiff, konnte einfach nicht aufhören diese kackenden, stibitzenden, schreienden Scheissviecher zu fotografieren - und hab mich noch gefragt, ob ich wohl noch genug Speicherplatz haben werde, um das Flugspektakel am SONNTAG (hnnngsss!) einzufangen)
Berit und Marcel waren dann erstmal beim Chinesen, Jan, Jannis und ich sind zum Zelt. Jan und Jannis hatten das Glück, während ich duschen war, schonmal die PROBEFORMATIONSFLÜGE der Düsenjäger zu beobachten, wie sie mir hinterher auuuufgeregt erzählten. Naja, dachte ich, egal, ich sehs ja morgen auch.
Hab mir nen ordentlichen Sonnenstich eingefangen, ich war nach einem Bier total betrunken und später in der Stadt bin ich nicht grad alt geworden. wir sind dann recht früh, noch mit ner halbgefrorenen Pommes (von aussen heiss, von innen kalt und äußerst bissfest) zum Zelt zurück. MAN WOLLTE JA AUCH FIT SEIN, FÜR DAS GROSSE EVENT AM ANDEREN TAG! nicht wahr?
Ich glaub ich brauch gar nicht weitererzählen. Aber um das ganze formhalber abzuschließen, tu ichs trotzdem. Ja, wir haben die Show verpasst. Um einen ganzen Tag. Urlaubsverblödet halt. Man lebt nur noch nach der inneren Uhr, steht auf wenns zu warm ist im Zelt, isst wenn man Hunger hat, geht schlafen, wenn man müde ist. Wenn man dann versucht, das Datum zu rekonstruieren, ist man aufgeschmissen und man merkt es erst, wenn man sich freut, einen Parkplatz direkt vor dem Flugplatz bekommen zu haben, wo doch die Male davor die Strassen zum Fluggelände immer schon weiträumig abgesperrt waren und man noch kilometerweit laufen musste, um das Spektakel aus nächster Nähe zu sehen. Dann wärt die Freude nur so lang, bis einer fragt, welches Datum wir denn haben und die Autouhr richtig verkündet: 22.Juli, 9.30h. Und vor dem inneren Auge das Plakat auftaucht, welches die Flugshow beworben hat, auf dem schwarz auf weiss stand dass sie am 21. Juli stattfindet. Tja. Dafür gibts halt jetzt die Formationsflüge der Möwenairshow vom Garnelenkutter aus beobachtet, zu sehen.





Nee nee, son grossangelegtes Medienspektakel mit völlig unsinniger Luftverschmutzung muss man ja nicht noch unterstützen. Da muss man hart bleiben. Und sich an der Natur erfreuen. Ne?
Bombastische Show! Geniale Flugzeuge! die unmöglichsten Flugformationen! Der Hammer schlechthin! Begeisterung pur! Eeeeeewig viele fotos gemacht! Zwei Akkus vom Camcorder plus zwei tapes voll...ein Event, dass man nicht verpassen sollte, wo es doch nur alle 6 Jubeljahre stattfindet.
so war es tatsächlich:
Jannis, Berit und Marcel sind Freitag, den 19. Juli angekommen - Dachten wir. Da lag auch schon der Fehler. Am 21. Juli sollte die Flugschau zum 70jährigen Jubiläum des Vliegvelds Texel stattfinden. Sonntag also, nach unserer urlaubsverblödeten Berechnung. Haha. Am Samstag sind wir dann gemütlich alle Mann nach Oudeschild gefahren, auf die andere Seite der Insel, und haben ne Fahrt auf nem Garnelenkutter mitgemacht.

Muss man ja alles mal erlebt haben. Haben uns noch gefreut, dass der nicht so brechend voll war.

War toll! Nur eine Sache trübte das perfekte Bild von Sonne, Wind, Meer, Möwengeschrei und Garnelenzappeln zunächst: Jan wurde zum Mörder eines kleinen niedlichen Babykrebses.

Unfreiwillig, dass muss man ihm zugestehen. Auf dem Foto lebte er noch...*schluchz* - grade noch aus dem Aussortierbecken gerettet, eine Sekunde im Meer und schon aufgefressen von einer gierigen Möwe...also in der Luft haben diese Vögel ja wirklich was majestetisches an sich, wenn sie so mit dem Wind schweben.

Aber wenns ums Fressen geht, ist man doch leicht an den Zeichentrickfilm über einen kleinen entführten Clownfisch erinnert: "Maaains, Maaains Maaains!!!" scheinen die Möwen zu schreien.

Das war also schon das zweite Mal, dass ich das Ableben eines Tierchens miterleben musste. Kleiner Exkurs: Am Donnerstag durfte ich die kurze aber beeindruckende Bekanntschaft mit einer Kamikaze-Raupe machen - ich wollte den Teppich im Zelt draussen ausschlagen, als ich dieses kleine possierliche Tierchen darauf entdeckte und anstupse. Es bewegte sich, raupentypisch eben, einmal zusammenkrümmen. Ich hatte eigentlich vor, sie auf dei Düne zu setzen, aber kaum wollte ich nochmal hingreifen, schiss sie sich selber aus! Plötzlich war sie platt und rührte sich nicht mehr :(. Kennt einer dieses Phänomen der sich selbst verdauenden Raupe? War es als Anschlag gedacht, im kleinen Maßstab? Eine Selbstmordatentäterraupe? Oder war sie depressiv? Humanophobie vielleicht?
Naja, weiter im Text:
Sind dann ca zwei Stunden später durchgefroren aber total verbrannt, mit nem Sack frischgefangener Garnelchen und ich mit tausend Möwenfotos auffe Kamera zurück nach De Koog gefahren
(Ja, hab da irgendwie ne Art Zwangsneurose entwickelt aufm Schiff, konnte einfach nicht aufhören diese kackenden, stibitzenden, schreienden Scheissviecher zu fotografieren - und hab mich noch gefragt, ob ich wohl noch genug Speicherplatz haben werde, um das Flugspektakel am SONNTAG (hnnngsss!) einzufangen)
Berit und Marcel waren dann erstmal beim Chinesen, Jan, Jannis und ich sind zum Zelt. Jan und Jannis hatten das Glück, während ich duschen war, schonmal die PROBEFORMATIONSFLÜGE der Düsenjäger zu beobachten, wie sie mir hinterher auuuufgeregt erzählten. Naja, dachte ich, egal, ich sehs ja morgen auch.
Hab mir nen ordentlichen Sonnenstich eingefangen, ich war nach einem Bier total betrunken und später in der Stadt bin ich nicht grad alt geworden. wir sind dann recht früh, noch mit ner halbgefrorenen Pommes (von aussen heiss, von innen kalt und äußerst bissfest) zum Zelt zurück. MAN WOLLTE JA AUCH FIT SEIN, FÜR DAS GROSSE EVENT AM ANDEREN TAG! nicht wahr?
Ich glaub ich brauch gar nicht weitererzählen. Aber um das ganze formhalber abzuschließen, tu ichs trotzdem. Ja, wir haben die Show verpasst. Um einen ganzen Tag. Urlaubsverblödet halt. Man lebt nur noch nach der inneren Uhr, steht auf wenns zu warm ist im Zelt, isst wenn man Hunger hat, geht schlafen, wenn man müde ist. Wenn man dann versucht, das Datum zu rekonstruieren, ist man aufgeschmissen und man merkt es erst, wenn man sich freut, einen Parkplatz direkt vor dem Flugplatz bekommen zu haben, wo doch die Male davor die Strassen zum Fluggelände immer schon weiträumig abgesperrt waren und man noch kilometerweit laufen musste, um das Spektakel aus nächster Nähe zu sehen. Dann wärt die Freude nur so lang, bis einer fragt, welches Datum wir denn haben und die Autouhr richtig verkündet: 22.Juli, 9.30h. Und vor dem inneren Auge das Plakat auftaucht, welches die Flugshow beworben hat, auf dem schwarz auf weiss stand dass sie am 21. Juli stattfindet. Tja. Dafür gibts halt jetzt die Formationsflüge der Möwenairshow vom Garnelenkutter aus beobachtet, zu sehen.





Nee nee, son grossangelegtes Medienspektakel mit völlig unsinniger Luftverschmutzung muss man ja nicht noch unterstützen. Da muss man hart bleiben. Und sich an der Natur erfreuen. Ne?
Tag 10: Maritiem- en Juttersmuseum
So, jetzt wird fleißig nachgetragen! Also das Eintragedatum in der Überschrift bitte ignorieren. Gültig ist sozusagen die Angabe Tag XY.




Immer wieder einen Besuch wert ist das "Schifffahrts- und Starndräubermuseum" im Fischerörtchen Oudeschild!
Bevor in den 60ern die modernen Autofähren die Südspitze der Insel angefahren hatten, war Oudeschild der einzige Hafen. Meine Großeltern ließen sich in den 50ern noch zusammen mit 10 anderen Autos mit einem umgebauten Kutter dorthin schippern.
Krabben- und Fischfang ist zwar immernoch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auf Texel, die meisten Kutter sind aber ebenfalls leicht umgebaut, nämlich so, dass jede Menge zahlende Touristen mitfahren können und neben der Arbeit der Crew auch die im Wattenmeer auf Sandbecken lebenden Robben beobachten können.

Dieses Vieh saß vor dem Museumseingang auf 'ner Motorhaube. Es machte jegliches Makro-Objektiv unnötig, da es satte 3 cm (!) groß war!
Jahrhunderte lang war auch das Sammeln, Verwerten oder Verkaufen von angespültem Strandgut ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Bis zur modernen Containerschifffahrt wurden immer wieder ganze Schiffsladungen an wertvollen oder -losen Dingen angespült.
Die interessantesten und skurrilsten davon landen in einem riesigen Ausstellungsspeicher des Strandräubermuseums. Neben einer überwältigenden Masse von allerlei Kram wie Flaschen, Kippen oder Spielzeug, was aufgehängt an den Wänden bis zur Decke geht, über ganze Schiffsteile aus aller Herren Länder gibt es auch höchstinteressante Sachen wie Walknochen oder historische Relikte zu sehen. Einem Hinweisschild ist zu entnehmen, dass am 26. Oktober 2005 zwei Geschwister in England jeweils eine Flaschenpost ins Meer warfen, die dann nach einer Überquerung der Nordsee in Rekordzeit am 1. November des gleichen Jahres, nur 200 Meter voneinander entfernt, am Strand von Texel gefunden wurden.

In der angeschlossenen Schifffahrtsausstellung hatten wir dann das Vergnügen, mit einem alten geborenen Texelaner zu sprechen, der in teilweise jahrelanger Kleinarbeit Modelle von historischen Handels- und Kriegsschiffen zusammenfrickelt. Ein traditioneller Schmied und ein Fischernetzknüpfer (oder wie auch immer die Berufsbezeichnung ist) waren ebenso bei der Arbeit zu beobachten wie originalgetreu eingerichtete Wohn- und Kochstuben aus dem 18. Jahrhundert wie sie damals bei den Einheimischen hier aussahen. Die Häuser auf die sich dort alles verteilt sind ebenso alt, weshalb man als Person über 1,80 ein stark erhöhtes Kopfbeulenrisiko hat. Die steilen Leitern in der uralten Windmühle auf dem Gelände verlangten dann meiner Höhenangst eine Menge ab.


Ein weiterer Teil der Ausstellung versetzt einen ins Jahr 1776 zurück als in nur einer Nacht über 70 Schiffe, die bei Oudeschild vor Anker lagen, in einem verheerenden Sturm untergingen. Von dieser Katastrophe zeugen die geborgenen Funde wie persönliche Gegenstände (Kämme, Pfeifen, Geldbörsen) oder riesige Kanonen und Schatzkisten.
Ganz in der Nähe gibt es noch eine alte Festung, die Napoleon bauen ließ und erst vor zwei Jahren freigelegt und zugänglich gemacht wurde. Das müssen wir allerdings auf ein andermal verschieben ...
Wie schon der Hinweg, so war auch der Rückweg nach De Koog per geliehenem Holland-Bike eine schöne Tour über die weiten Landschaften der Insel. Über Radwanderwege auf denen einem kilometerlang kein einziges Auto über den Weg fährt ging es also wieder zurück; jedoch nicht, ohne vorher an der Bude am Hafenbecken die geilste Pommes der Welt gegessen zu haben (wer sie schon gegessen hat, weiß wieso)!
Alle Fotos übrigens © Julia Konowalski!
Maritiem & Jutters Museum




Immer wieder einen Besuch wert ist das "Schifffahrts- und Starndräubermuseum" im Fischerörtchen Oudeschild!
Bevor in den 60ern die modernen Autofähren die Südspitze der Insel angefahren hatten, war Oudeschild der einzige Hafen. Meine Großeltern ließen sich in den 50ern noch zusammen mit 10 anderen Autos mit einem umgebauten Kutter dorthin schippern.
Krabben- und Fischfang ist zwar immernoch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auf Texel, die meisten Kutter sind aber ebenfalls leicht umgebaut, nämlich so, dass jede Menge zahlende Touristen mitfahren können und neben der Arbeit der Crew auch die im Wattenmeer auf Sandbecken lebenden Robben beobachten können.

Dieses Vieh saß vor dem Museumseingang auf 'ner Motorhaube. Es machte jegliches Makro-Objektiv unnötig, da es satte 3 cm (!) groß war!
Jahrhunderte lang war auch das Sammeln, Verwerten oder Verkaufen von angespültem Strandgut ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Bis zur modernen Containerschifffahrt wurden immer wieder ganze Schiffsladungen an wertvollen oder -losen Dingen angespült.
Die interessantesten und skurrilsten davon landen in einem riesigen Ausstellungsspeicher des Strandräubermuseums. Neben einer überwältigenden Masse von allerlei Kram wie Flaschen, Kippen oder Spielzeug, was aufgehängt an den Wänden bis zur Decke geht, über ganze Schiffsteile aus aller Herren Länder gibt es auch höchstinteressante Sachen wie Walknochen oder historische Relikte zu sehen. Einem Hinweisschild ist zu entnehmen, dass am 26. Oktober 2005 zwei Geschwister in England jeweils eine Flaschenpost ins Meer warfen, die dann nach einer Überquerung der Nordsee in Rekordzeit am 1. November des gleichen Jahres, nur 200 Meter voneinander entfernt, am Strand von Texel gefunden wurden.

In der angeschlossenen Schifffahrtsausstellung hatten wir dann das Vergnügen, mit einem alten geborenen Texelaner zu sprechen, der in teilweise jahrelanger Kleinarbeit Modelle von historischen Handels- und Kriegsschiffen zusammenfrickelt. Ein traditioneller Schmied und ein Fischernetzknüpfer (oder wie auch immer die Berufsbezeichnung ist) waren ebenso bei der Arbeit zu beobachten wie originalgetreu eingerichtete Wohn- und Kochstuben aus dem 18. Jahrhundert wie sie damals bei den Einheimischen hier aussahen. Die Häuser auf die sich dort alles verteilt sind ebenso alt, weshalb man als Person über 1,80 ein stark erhöhtes Kopfbeulenrisiko hat. Die steilen Leitern in der uralten Windmühle auf dem Gelände verlangten dann meiner Höhenangst eine Menge ab.


Ein weiterer Teil der Ausstellung versetzt einen ins Jahr 1776 zurück als in nur einer Nacht über 70 Schiffe, die bei Oudeschild vor Anker lagen, in einem verheerenden Sturm untergingen. Von dieser Katastrophe zeugen die geborgenen Funde wie persönliche Gegenstände (Kämme, Pfeifen, Geldbörsen) oder riesige Kanonen und Schatzkisten.
Ganz in der Nähe gibt es noch eine alte Festung, die Napoleon bauen ließ und erst vor zwei Jahren freigelegt und zugänglich gemacht wurde. Das müssen wir allerdings auf ein andermal verschieben ...
Wie schon der Hinweg, so war auch der Rückweg nach De Koog per geliehenem Holland-Bike eine schöne Tour über die weiten Landschaften der Insel. Über Radwanderwege auf denen einem kilometerlang kein einziges Auto über den Weg fährt ging es also wieder zurück; jedoch nicht, ohne vorher an der Bude am Hafenbecken die geilste Pommes der Welt gegessen zu haben (wer sie schon gegessen hat, weiß wieso)!
Alle Fotos übrigens © Julia Konowalski!
Maritiem & Jutters Museum
Mittwoch, 18. Juli 2007
Tag 8: Noodweer und Flucht ins Klohaus
Julias "Schoepfung" war nur der Anfang! Jetzt kam's knueppeldick: Orkanboeen, Platzregen und Gewitter vom feinsten fegt ueber den Zeltplatz hinweg. Waerend der Wetterbericht fuer Sonntag und Montag fuer Deutschland Hitze und Sonne angesagt hatte, war auf denselben fuer Texel wieder einmal kein Verlass. Als es gegen 18 Uhr zunaechst immer dunkler und dabei bedrohlich windstill wurde, begann ich, in unheimlicher Ruhe und gespielter Souveraenitaet, so wie ich es von meinem Opa gelernt hatte, mit dem "Graebenziehen" rings ums Zelt. Dann setzte das "Noodweer" ein (niederlaendisch fuer Unwetter), der innerhalb von Sekunden meine Graeben zur Farce degradierte und wir bei fast naechtlicher Dunkelheit (um 18 Uhr), bereits knoecheltief im Wasser standen zu zweit das Zelt von innen festhalten, und schliesslich innnerhalb von Sekunden entscheiden, was jetzt zu tun ist. Die Blitze und die nahezu zeitgleichen, ohrenbetaeubenden Donner liessen uns ca. 30 Sekunden spaeter mit den wichtigsten Wertsachen im Klohaus wieder finden, hoffend, dass wenigstens das Zelt nicht komplett wegfliegt und im guenstigsten Fall auch das Innenzelt nicht volllaeuft. Es soll ja wahrscheinlicher sein, vom Blitz getroffen zu werden, als im Lotto zu gewinnen ... herausfordern wollten wir es dort auf einer hoechsten Duenen aber eben doch nicht. Interessanterweise hatten wir besonnen aber zuegig reagiert und es stellte sich heraus, dass Julia eigentlich nur die Fotokameara wichtig war ;) - Die Videokamera, ein zwei Klamottenteile, Kippen und eine Dose Bier war dann schliesslich fuer die naechste Stunde unsere Ausruestung im Klohaus. Mitleidsbekundungen von anderen Campern mit ihren 3500-Euro-Sturmzelten liessen uns kalt - es sollte bloss ungefaehrlicher werden, wieder auf die Duene zu gehen.


Das Desaster hielt sich zum Glueck in Grenzen. Der See im Vorzelt war nur noch einige wenige Zentimeter tief, das Zelt stand noch und das Innezelt war auch noch weitesgehend trocken! Wir mussten also nicht wie so viele andere in der oertlichen Kantine uebernachten. Weitere Fotos folgen noch.
Unsere Lehren daraus waren unter anderem, dass wir auch im Katastrophenfall ein gutes Team sind, wir fuer das naechste mal eine Notfalltuete mit dem wichtigsten bereithalten und das Billigzelt ungeahnte Qualitaeten hat! Und dann die Vorstellung, dass noch einen Tag vorher Julia Aehnliches erlebte (siehe "Schoepfungsgeschichte") waehrend ich mit Jannis und Bernie gemuetlich inner Pommesbude sass ... oh Mann!
Am naechsten Tag strahlte die Sonne wieder als waere nichts gewesen. Es war warm und windig, so dass wir alles ohne Probleme wieder trocken kriegten. Fuer den Rest der Woche soll es jetzt auch so bleiben (Obwohlich man hier wohl eigentlich immer mit allem rechnen muss, wie uns spaetestens jetzt klar sein sollte).
P.S.: Waehrend Julia und ich in diesem (uebrigens voellig ueberteuerten) Internetcafé sitzen schluerft nebenan vorm Hotel "Cooghen" Martin aus'm Sachs seinen Fruehstuecks-Kaffee. Bochum ist eben ueberall!
Das Desaster hielt sich zum Glueck in Grenzen. Der See im Vorzelt war nur noch einige wenige Zentimeter tief, das Zelt stand noch und das Innezelt war auch noch weitesgehend trocken! Wir mussten also nicht wie so viele andere in der oertlichen Kantine uebernachten. Weitere Fotos folgen noch.
Unsere Lehren daraus waren unter anderem, dass wir auch im Katastrophenfall ein gutes Team sind, wir fuer das naechste mal eine Notfalltuete mit dem wichtigsten bereithalten und das Billigzelt ungeahnte Qualitaeten hat! Und dann die Vorstellung, dass noch einen Tag vorher Julia Aehnliches erlebte (siehe "Schoepfungsgeschichte") waehrend ich mit Jannis und Bernie gemuetlich inner Pommesbude sass ... oh Mann!
Am naechsten Tag strahlte die Sonne wieder als waere nichts gewesen. Es war warm und windig, so dass wir alles ohne Probleme wieder trocken kriegten. Fuer den Rest der Woche soll es jetzt auch so bleiben (Obwohlich man hier wohl eigentlich immer mit allem rechnen muss, wie uns spaetestens jetzt klar sein sollte).
P.S.: Waehrend Julia und ich in diesem (uebrigens voellig ueberteuerten) Internetcafé sitzen schluerft nebenan vorm Hotel "Cooghen" Martin aus'm Sachs seinen Fruehstuecks-Kaffee. Bochum ist eben ueberall!
Montag, 16. Juli 2007
Tag 7

Die letzten Tage musste das konsequente Blog-Pflegen leider leider diversen Urlaubsaktivitaeten wie Strand und Party weichen. Am Freitag haben wir Jannis und Bernie von der Faehre abgeholt, gestern wieder weg gebracht. Dazwischen war Spass. Im "Wijsneus", einem "Feest-Café" im klassischen niederlaendischen Sinne, wurde an zwei Abenden getanzt, geschunkelt und getrunken. Die Kater-Behandeling vormittags funktionierte am besten mit Patat Speciaal, Frikandel und Vlees-Kroket. Dann 3 grosse Dommelsch im Beach-Inn und alles ist gut.
Jetzt ist also wieder etwas Ruhe eingekehrt op Kogerstrand. Die beiden sind weg undmit ihnen viele Wochenendurlauber. Ist aber ein schoenes Gefuehl, endlich mal wieder Leute an und abreisen zu sehen! Das erste Drittel ist leider schon um - dafuer hat man sich jetzt schon so richtig eingelebt.
Als Jannis, Bernie und ich gestern bei stroemendem Regen in der Fritte an der Faehre warteten, hatte ich etwas unterschaetzt (oder wieder vergessen) was so ein Schauer fuer ein 80-Euro-Zelt auf ner Nordsee-Duene heisst (siehe Post von Julia "Ëingenaesst"). Als ich naemlich bei erneut einsetzendem Sonnenschein zurueckkehrte, fand ich eine voellig durchnaesste und vom Wasserschaufeln atemlose Julia vor, sowie durchweichte Pappkartons und auf Tisch und Stuehle gerettete Lebensmittel!
Jetzt ist also sowohl Benny als auch Jannis und Bernie wieder weg und wir haben bis Freitag wieder Zeit uns zu erholen ;) Freuen uns aber schon auf den naechsten "Besuch"!!!
Ach ja, und auf dem Bild zu sehen: der netterweise von Mathias geschickte Screenshot, als er unsere Gruesse via Beach-Inn-Webcam entgegen nahm! Danke Mathias, du hast hier echt grade noch gefehlt!!! ;) Du hast die letzten Jahre ja zwischendurch auch schon immer wieder Gas gegeben hier, gegen meine eher sporadischen Besuche die letzten Jahre ist das jetzt endlich wieder Texel original!
Besondere Gruesse auch an die Front - ich hoer ich echt keine Einschlaege mehr und sehe der erneuten Einberufung in zwei Wochen immer gelassener entgegen. Draussen ist Krieg, aber ich habe keine Angst! Da hab ich eher ne Soeldnermentalitaet ;)
Bis zum naechsten Beitrag - Gruesse an alle!
Eingenaesst oder "Julias Schoepfung"
Das nenn ich romantisch:


Das nicht:
Irgendwie ist das Wetter hier genau umgekehrt wie es angesagt wurde. Gestern und heute Regen und diesig, nicht grade kalt aber eben bisschen ungemuetlich. Jan hat gestern Bernhard und Bia..- Jannis zur Faehre gebracht. Ich war noch zu krank. heheh.
Und kaum war ich allein, erschlagen und erledigt, musste ich mich auch schon wieder aufraffen, denn ploetzlich oeffneten sich die Schleusen und ein mordsmaessiger Platzregen ging auf unser Zelt und mich hernieder. Und herein. Aaargh. Ich hab tatsaechlich 5 Kannen und 3 einskommafuenf-Literflaschen rausgeschoepft.
Und das war nichtmal alles. Tisch und Stuehle standen 7 cm im Wasser.
Zwischendurch natuerlich auch noch Donner und Blitze, direkt ueber mir. Das ist doch was anderes, n Gewitter von nem steinernen Haus aus zu beobachten und zu hoeren, als jetzt im Zelt.
Besonders toll war, dass natuerlich fast alles Wasser wieder weg war, als Jan dann mit vollem Pommesbauch und beinahe trocken zurueckkam. Hmpf. ;))
Aber ich darf mich jetzt mit Fug und Recht als Schoepfer bezeichnen. Das ist doch schonmal was.
Das nicht:
Irgendwie ist das Wetter hier genau umgekehrt wie es angesagt wurde. Gestern und heute Regen und diesig, nicht grade kalt aber eben bisschen ungemuetlich. Jan hat gestern Bernhard und Bia..- Jannis zur Faehre gebracht. Ich war noch zu krank. heheh.
Und kaum war ich allein, erschlagen und erledigt, musste ich mich auch schon wieder aufraffen, denn ploetzlich oeffneten sich die Schleusen und ein mordsmaessiger Platzregen ging auf unser Zelt und mich hernieder. Und herein. Aaargh. Ich hab tatsaechlich 5 Kannen und 3 einskommafuenf-Literflaschen rausgeschoepft.
Und das war nichtmal alles. Tisch und Stuehle standen 7 cm im Wasser.
Zwischendurch natuerlich auch noch Donner und Blitze, direkt ueber mir. Das ist doch was anderes, n Gewitter von nem steinernen Haus aus zu beobachten und zu hoeren, als jetzt im Zelt.
Besonders toll war, dass natuerlich fast alles Wasser wieder weg war, als Jan dann mit vollem Pommesbauch und beinahe trocken zurueckkam. Hmpf. ;))
Aber ich darf mich jetzt mit Fug und Recht als Schoepfer bezeichnen. Das ist doch schonmal was.
Freitag, 13. Juli 2007
neue Fotos
Waren gestern um 21h bei der webcam von www.beach-inn.nl zu sehen. Wer Lust hat kann ja ab und zu mal schauen :)
versuche grade noch die fotos von meiner Canon auf den Blog zu kriegen, die sind aber eigentlich zu gross, jetzt versuche ich sie hier mit irgendeinem Mistprogramm kleiner zu kriegen. Mal gucken ob ich das schaffe. Ansonsten ist alles top, heute wird der Benny mal beim Kiten gefilmt. Bin schon leicht verbrannt, aber das ist nix gegen Benny. Der ist knackenbraun, nach drei Tagen.
ok ich schick das hier erstmal ab, und pruddel hier mal weiter. Hoffe ihr habt auch alle so geiles Wetter!



versuche grade noch die fotos von meiner Canon auf den Blog zu kriegen, die sind aber eigentlich zu gross, jetzt versuche ich sie hier mit irgendeinem Mistprogramm kleiner zu kriegen. Mal gucken ob ich das schaffe. Ansonsten ist alles top, heute wird der Benny mal beim Kiten gefilmt. Bin schon leicht verbrannt, aber das ist nix gegen Benny. Der ist knackenbraun, nach drei Tagen.
ok ich schick das hier erstmal ab, und pruddel hier mal weiter. Hoffe ihr habt auch alle so geiles Wetter!
Mittwoch, 11. Juli 2007
Tag 2
Gestern waren wir mit Benny nur kurz im Dorf, 3 Bier, nochn Grolsch am Zelt und ab inne Falle - 7:30 Uhr aufgestanden - zu warm im Zelt - die Sonne knallt! Zeltwaende geoeffnet - leichter Wind - fuer Bennys Kite-Surf-Ambitionen zu wenig - Den trafen wir vormittags an seinem Bus auf dem Parkplatz, wo er sein Schlafquartier hat - dann zum Internetcafé, 1. Tag aufschreiben - Bennz checkt windfinder.com - soll fuer ihn besser aussehen morgen, fuer uns schlechter - aber Wind und Wolken hatten wir eh schon viel eher erwartet und am Wochenende werden fuer uns 24 Grad und Sonne vorausgesagt! - Kleiner Spaziergang ueber den woechentlichen Markt in De Koog - Loempias - frittierte Muscheln mit Pommes - dann wieder rumgammeln! - nur im Schatten ist es ertraeglich, laenger zu sitzen - Einfach nur geil GAR NIX zu machen, bzw. machen zu muessen! - Am Ende des Tages ist Benny verbrannt, Julia und ich dank ordentlich Sonnencreme und -schirm wenigstens gut aufgeheizt! - Frueh dann pennen gegangen - irgendwie ist hier alles anstrengender als zu Hause!
Am naechsten morgen um 5 Uhr vom angekuendigten Wind aufgewacht - Haelt das 80-Euro-Zelt von Plus den Nordsee-Westwind aus? - Mein Opa waer sich soicher: natuerlich nicht! - Ich bekomme auch erstmals Zweifel - mein Gefuehl beruhigt mich jedoch, dass ich morgen einfach vernuenftige Heringe kaufen muss - die mitgelieferten Erdnaegel halten wohl grade eben die 6 bis 7 Windstaerken aus, hier wirds aber eben auch gerne mal mehr! - Also kurz aufgestanden, alle Leinen nochmal gespannt und beruhigt weiterpennen!
Zum ersten mal wird deutlich, dass so ein schoener Platz auf einer der hoechsten Duenen der Umgebung zwar herrlichen Seeblick bietet aber eben auch viel Angriffsflaeche fuer Wind und Wetter!
Aber man ist halt draussen - wirklich draussen! - Sand, Moewen, Wind und Meer - das ist gegen einen Kopf voll Quellcode, Druckterminen und Layout-Freigaben die reinste Meditation!
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